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Warum Waschbären?

Die Frage wird ja doch immer wieder kommen.
Daher mal ein paar Punkte dazu.

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# Wenn Waschbären im Wasser nach Nahrung suchen, sieht es so aus, als würden sie sich waschen. Tun sie aber nicht.
# Waschbären sind Allesfresser.
# Eher Sammler als Jäger.
# Tragen eine Maske als Erkennungsmerkmal.
# Heimlich und scheu lebend.
# Nicht gefährlich.
# Nachtaktiv.
# Sozial und keine Einzelgänger.
# Waschbären sind nicht erziehbar.
# Sie sind sehr sehr neugierig & wissbegierig.
# Sie klettern überall hinauf und müssen alles in die Finger nehmen.
# Durch ihr natürliches Verhalten hinterlassen Sie oft ein großes Chaos.
# Sie sind Dickschädel.
# In freier Wildbahn werden sie 10 Jahre alt.
# In Haltung 20 Jahre.
# Der Waschbär steht für fair, ökologisch & anspruchsvoll.
# Sie weiten sich weltweit aus.
# Sie haben ein großes Repertoire an Verhaltensweisen. Das macht sie so erfolgreich.
# Es gibt viele verschiedene Charaktere.
# Sie sind flexibel.
# Erobern schnell.
# Sind sehr anpassungsfähig.
# Sieht die Welt mit seinen Vorderpfoten.
# Ertastet jeden noch so kleinen Spalt und jede Ecke.
# Wenn sie glauben es gibt etwas zu holen und das glauben sie immer – machen Sie so lange weiter, bis sie am Ziel sind.
# Sie lieben Herausforderungen.
# Sie sehen unglaublich toll aus.

Vielleicht ist manchen anhand dieser Punkte klar, wieso ich mich und euch am ehesten mit Waschbären assoziieren kann.
Lange habe ich überlegt wie ich euch ansprechen kann.
Liebe Zuschauer und Leser ist ausgelutscht und unpersönlich.

Das Tattoo widme ich euch. Ich liebe euch und unser Wesen. Das alles ist mein Leben. Ein seeeehr wichtiger Teil von mir. Ich möchte euch nie vergessen. Nie vergessen woher ich komme und was ich war/bin.


Dreads abschneiden?

Soll ich meine Dreads abschneiden? Ja oder nein? Mache ich es oder lasse ichs sein? Ich vermisse die Borsten auf meiner Kopfhaut und das Streicheln durch das volle Haar. Wenn es brechend heiß ist, juckt es – ist ja klar. Allerdings ist es auch praktisch. Man muss kaum etwas tun. Einige würden jetzt lauthals widersprechen. Aber das ist je nach Dreadart und Haarart unterschiedlich. Der Kopf ist mir zu wuschig, diese kleinen Härchen. Was die da wollen?

Zum Glück gibt es die Möglichkeit, sie aufzufummeln. Allerdings ist das viel gefummel. Man denkt, man verliert so viel Haare. Das ist nicht richtig. Am Tag verliert man etliche Haare. Aber wenn sie im Dread verankert sind, wo sollen die hin? Richtig! Nirgendwo. Die bleiben da wo sie sind. Und die kommen dann raus, wenn man sie aufmacht.

Wie macht man Dreads auf? Mit der Häkelnadel fängt man an der untersten Stelle des Dreads an und löst ihn langsam. Wie mit einer „Ein-Borsten-Bürste“ wird der Dread vorsichtig ausgebürstet. Dazu bestenfalls noch Haarseide oder ein Öl. Ich benutzte: Marokkanisches Öl. Pro Dread 1-2 Stunden. Da ist die Frage… abscheiden oder aufmachen? Immerhin sind die Haare danach massiv kaputt. Ein Schnitt muss da trotzdem rein. Nur würde der einige Zentimenter länger ausfallen, als mit abschneiden.

1 1/2 Jahre die selbe Frisur. Irgendwann drehe ich eben durch. Du weißt ja… ich bin ein Mensch im Wandel. Ich mmuss mich ändern. Und auch meine Haare musste bis jetzt viel mit machen. Ich habe nur Angst, dass mir kurze Haare nicht stehen. Lange Haare sind so weiblich :(

Schon nach 4 geöffneten Dreads fühle ich mich deutlich wohler. So wohl, dass es mir eigentlich gerade reicht. Durchziehen? Langsam trennen? Ganz trennen. Die Möglichkeiten sind so vielseitig, wie Dreads selbst.