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Der Clown

Vor oder hinter der Kamera, das ist mir fast egal – Hauptsache Kamera. Am Wochenende habe ich endlich mal das Kind ausquartiert und mit meinen wunderschönen Mädels mal wieder ein paar Bilder gemacht. Wir waren zu viert und das war perfekt.

Sad_Clown

Trauriger Clown 2

Trauriger Clown 3

Die Serie des traurigen Clowns „Pierrot“ gefällt mir besonders gut.

Trauriger Clown 6

Wenn es euch interessiert, frage ich die Mädels auch gerne, ob ich Ihre Bilder veröffentlichen darf (damit sie ebenso überzeugt von der Idee sind, müsst ihr nette Kommentare schreiben – je mehr sosto überzeugender!). Blaubeerina kennt ihr ja wahrscheinlich schon. Die mit den kurzen blonden Haaren ist Mary Mitternacht und die mit den längeren Blonden Haaren ist Blaubeerinas Schwester – mir ist spontan kein Künstlername eingefallen :) Wir denken uns gerne Themen aus und verbringen dann den Samstag damit uns gegenseitig ins rechte Licht zu rücken. Dazu gibt es Kaffee und laute Musik. Nach 4-5 Stunden ist dann auch echt die Luft raus. Wir haben die perfekte Lokation und wollen sie so oft wie möglich nutzen. Wenn ihr wollt, lade ich jedes Mal ein paar Bilder hoch :)

Mit freundlichen Grüßen,
die Waschbärmama

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Über mich: Sinnfrei.

Auf dem Kleiderkreisel-Blog habe ich ein paar Worte geschrieben um mein Wesen verständlich zu machen. Da mich dort keiner kennt und noch nie ein Video von mir gesehen hat, musste ich mich mal eben kurz zusammenfassen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich euch auch vieles noch gar nicht erzählt habe.

Ich könnte ja mal etwas über mich ganz persönlich schreiben :D Wenn du bis hier gekommen bist, HALLO ERSTMAL! *grins* Wer sich nicht für mein Inneres interessiert, darf jetzt abschalten.

Mein Name ist Amy, in echt heiße ich anders. Aber ich hasse meinen Namen. Nachdem ich aus der Schule raus bin (Abi – aber wen kratzt das schon), habe ich mich nur noch als Amy vorgestellt. Menschen, die meinen echten Namen kennen sind Familienmitglieder. Freundeskreis, ausgewechselt. Meine Arbeitgeber, haben sich selbst einen anderen Namen gegeben. Das wird einfach so hingenommen. Keiner stellt Fragen.

Ich bin 24 Jahre alt. Online bin ich seit 1999. Mein erster Blog war richtig „billig“ auf beepworld – im Jahr 2000. Er wurde gehackt. 2004 habe ich einen neuen Blog auf myblog.de eröffnet. Der ist aber auch schon veraltet. Seit letztem blogge ich auf WordPress. Bombastisch!

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Das Leben ist bunt und macht Spaß. Mir zumindest. Ich war schon viel und wollte noch viel mehr werden. Ich habe prinzipiell ja gesagt und dadurch viel erlebt. Die Bands in denen ich gesungen habe, kann ich gerade mal so zählen. Die Fotoshootings bekomme ich nicht mehr zusammen. Aufträge in anderen Ländern und Städten. Aufregende Menschen, verrückte Begegnungen, gutes Essen. Alles schon erlebt, alles schon gehabt. Nicht zu viel, nicht zu wenig.

Seit meinem 11ten Lebensjahr esse ich kein Fleisch mehr. Einige Jahre habe ich in Ausland verbracht. Davor war ich Mobbingopfer und Außenseiter. Im Ausland, war es anders. Weil ich ja woanders herkam, wurde ich plötzlich „interessant“. Daher bekam ich wohl Selbstbewusstsein. Jedenfalls hat das Ausland mein Leben verändert.

Meine Eltern haben sich getrennt. Oder ich meine Eltern? Mein Vater hatte eine Neue. Das hab ich raus gefunden, weil er sein Emailfach offen gelassen hat. Pech. Oder auch Glück. Dann ging es ab zurück nach Deutschland.

Die Zeit bleibt irgendwie stehen, wenn man nicht an einem Ort ist, an dem man vorher war. Man erwartet, dass dort alles so ist, wie man es verlassen hat. Aber so ist es nicht. Zumindest war es bei mir nicht so.

Ich war mal ganz doll in einen Typen verliebt. Der mochte mich nie. Ich hab ihm trotzdem geschrieben. Ich war so ein kleiner Stalker. Er war einfach traumhaft. Heute finde ich ihn zum kotzen. Aber leider wäre ich immer noch aufgeregt, wenn ich wüsste, dass ich ihn gleich treffe. Das nervt. Und das ist schon über 10 Jahre her. Ich hab ihn mindestens 6 Jahre nicht mehr gesehen. So etwas bescheuertes.

Es ist für mich undenkbar einen monotonen Job auszuüben. Deswegen mache ich so ziemlich alles, wogegen ich keine massive Abneigung habe. Seit 5 Jahren bin ich Türsteherin im SAGE Club, Berlin. Davor stand dort der bekannte Sven Marquardt, der jetzt die Tür im Berghain macht – ja, darauf bin ich irgendwie stolz. Aber nur an Tagen, wo der Laden aus allen Nähten platzt. Bald darf ich mich Veranstaltungskauffrau nennen, da ich in Ausbildung zu diesem Beruf bin. Wahrscheinlich werde ich von meinem Betrieb übernommen. Ab und zu betätige ich mich als Komparse. Das bringt nicht viel Geld, aber macht Spaß. Weiteres Taschengeld bringt mein YouTube-Kanal… das ist ein Hobby, dass ich betreibe bis ich sterbe. Mein Freund fürs Leben quasi. Echt jetzt!

Jobs die ein absoluter Griff ins Klo waren: Barkeeperin im Last Cathedral ( so ein Grufti-Schuppen im ehemaligen Rammstein-Studio ), Menschen-auf-der-Straße-Anquatscher-um-regelmäßige-Spenden-für-Projekt-XY-zu-erTOTquatschen, Menschen-dazu-bringen-möglichst-viele-Produkte-von-Marke-XY-zu-kaufen…

Der Verschleiß an Szenen in meiner Selbstfindungsphase war enorm. Ich war alles, nur nicht „Norm“. Angefangen hat es bei Metal, ging dann zumindest optisch in Richtung Gothic, ging dann fließend über zu Gothic mit Farben -> Emo und dann kurze Erholung… Dreads. Jetzt… Jetzt tendiere ich zu einem chilligen Dauerschwarz-Schlabberlock, mit Emo-Makeup *haha* Das klingt merkwürdig, könnte aber hinkommen.

Seit 2012 bin ich Mama und musste natürlich einen Gang zurück schalten. Leider fällt mir das manchmal schwer, in meinem unternehmungs- und wandlungslustigem Wesen. Aber… ich hab das niedlichste Kind der Welt. JA wirklich *gg* Sie nun der größte Teil in meinem Leben.

Manchmal hab ich das Gefühl, meine Gedankensprünge sind nicht nachvollziehbar. Ich hoffe insgeheim, dass mein näherer Umkreis mitspringen kann. Aber die Realität sieht nicht immer so gelenkig aus. Ab und zu fühle ich mich dann reif für die Klapse. Geschrieben muss das ganze noch merkwürdiger herüber kommen… auch Wurst. Käse mein ich!

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Wenn ich morgens aufstehe, ist mein erster Gang zur Wage und dann zum Spiegel. Je nachdem was die Wage sagt, sieht das Spiegelbild auch. Wenn ich bis 60KG wiege, fühle ich mich gut. Wenn es über 60KG sind, bewahre man mich vor meinen Gedanken. An diesen Tagen bin ich froh, dass es wahrscheinlich keinen gibt, der Gedanken lesen kann. Aber meine Gedanken wären in diesem Fall auch nicht anders, als die von den meisten anderen Frauen.

Ich erkenne einen Drogendeal mit Leichtigkeit. Der typische Checker-Handschlag. Der Gang, die Körperhaltung, die kontrollierenden Blicke, die kurze „zufällige“ Begegnung. Mich macht es manchmal extrem traurig, dass ich das mehrmals täglich sehe und ich nicht bei der Drogenfahndung gelandet bin. Es ist in meinen Augen so auffällig, aber bei einem „eingespielten“ Team, dennoch unsichtbar für ein ungeübtes Auge.

Leute beobachten macht mir Spaß (offensichtlicher Gedankensprung?!). U-Bahn & S-Bahnfahren finde ich super. Oft frage ich mich, was wohl in den Köpfen der anderen Menschen vorgeht und versuche Ihre Mienen zu deuten. Ein Gesichtsausdruck in einem unbeobachteten Moment kann ganz schön verräterisch sein.

So, jetzt werden meine Finger müde und mein Gehirn ist abgelenkt.
Ich hoffe es war erträglich.

Gruß,
Amy


Zuckerschlecken ist vorbei!

Vorbei die Zeit der Zeit! Wie können 24 Stunden nur so wenig Stunden haben? Der Tag sollte so 6 Stunden mehr haben. Auf welchen Planeten muss ich umsiedeln, damit der Tag 30-35 Stunden hat? Die Kleine kann jetzt krabbeln. Aber wenn man krabbeln kann, ist laufen so viel schöner. Nur geht das nicht alleine, was tun? Rumlaufen, sonst ist das Geschreie groß…

Eine Stimme in meinem Kopf hat befohlen dem Kind eine Laufhilfe zu kaufen, am nächsten Tag gab es eine geschenkt, danke liebes Universum. Leider hat das Kind Angst davor -.-*

Man kommt zu nichts mehr. Aber das geht ja vorbei, oder nicht?! Es ist zum Haare raufen. Ich habe jetzt eine Freundin als Putzhilfe angeheuert. Die kommt jetzt 1x in der Woche und hilft mir.

Wenn ich zur Schule muss, stehe ich jetzt 2 1/2 Stunden bevor ich aus dem Haus muss auf. Und trotzdem komme ich nicht pünktlich. Nicht, dass ich jemals pünktlich gekommen bin… aber ich versuche es und dennoch schaffe ich es einfach nicht. Jetzt lasse ich mich nicht mehr hetzen. Nachdem meine Abschlußprüfung um 1 Jahr verschoben wurde und ich stand jetzt nicht einmal die Hälfte der Ausbildung fertig habe, ist die Luft eh raus. Das ganze stinkt bis zum Himmel und die IHK kann/will nichts machen. Also, leck mich fett am Arsch.

Jaaaaah, was noch? Gerade ist einfach alles etwas viel.
Tut mir leid, dass ich gerade nicht regelmäßig zum schreiben komme.

Hab euch trotzdem lieb!
Die Waschbärmama


Kinder bekommen

Ich hätte nie gedacht, dass es so schön wird. Bis zu der Sekunde, als ich meine Tochter in der Hand hielt, konnte ich es mir nicht vorstellen. Bis vor kurzem habe ich manchmal für ein paar Sekunden vergessen, dass ich Mutter bin. Es geht alles so schnell. Man bekommt so oft zu hören „Die Kleinen wachsen so schnell.“ – ja, so ist es. Gerade mal 7 Monate alt und schon 4 Kleidergrößen gewachsen. Lohnt sich gar nicht, neue Kleidung zu kaufen. Beschenken lassen, 2te Hand, tauschen, Kinderflomarkt. Ich realisiere die Veränderung nicht. Doch zappe ich durch „alte“ Fotos fällt es mir wie Schuppen von den Augen.

Ich würde sie niemals nie Rückgängig machen. Ich bin so voller Glück, ich will noch mehr Kinder. Ich kann meine Augen nicht von ihr nehmen. Mein Sonnenschein. Konnte ich mir nicht vorstellen, wie sich diese Liebe anfühlt. Ich kann nicht stärker lieben. Meinen Freund liebe ich anders. Auch sehr, aber sehr anders. Sie hat mein Leben verändert. Kein Bedürfnis nach Bestätigung. Ich merke, wie ich eingerostet bin. Wenn ich alleine unterwegs bin und mich einer anflirtet – komme ich gar nicht klar. Ich kann damit nicht mehr umgehen. Fühle mich leicht gestört. Kein klarer Gedanke. Ich fühle mich geschmeichelt. Das reicht mir schon.

Ich bin erfüllt. Wunschlos glücklich. Was brauche ich schon? Ich gebe lieber mein Geld für das Kind aus. Seitdem ich Kleiderkreisel nutze habe ich kaum geshoppt – zumindest keine Klamotten. Als ich letzten dringender weise BHs kaufen musste, fand ich die Preise schon dreist. Dachte vielleicht finde ich ein paar Schnäppchen – aber plötzlich fand ich sogar die Preise im SALE unverschämt. 5€ für ein Shirt? Dreist. Da kaufe ich lieber ein förderndes Spielzeug – gefühlt habe ich davon mehr!

In meinem Freundeskreis setzen die Frauen die Pillen ab. Das ist also ansteckend :)

Ich sage: Es kann ein Lebenssinn sein. Nichts hat sich bisher so lange so gut angefühlt. Nichts war so intensiv, so befriedigend, so erfüllend. Zu früh ist nicht gut. Aber es gibt keinen richtigen Moment dafür. Nach dem perfekten Zeitpunkt zu suchen kann rastlos werden. Ein Kind brauch keinen Reichtum. Es brauch Liebe, Geborgenheit und Zuwendung. Was Materialismus betrifft: Mein Kind spielt lieber mit Dingen die ich benutze statt mit ihrem Spielzeug.


Das Geschlecht…

„Welches Geschlecht hat dein Baby?“
Lange kann ich es nicht mehr geheim halten. Auf BlogTV nenne ich das Kind „ES“ und dann doch wieder „er“ oder „sie“. Eines Tages wird das Kind seinen eigenen Kanal eröffnen. Dessen bin ich mir ziemlich sicher. Die neue Generation von YouTube ist geschlüpft. Nun… es ist ein Mädchen. Meine kleine Prinzessin. Der Grund warum ich seit Montag erst so spät Abends schreiben kann, ist eine Erkältung. Die Süße kann tagsüber nicht schlafen. Und will zur Zeit auch lieber alles ganz genau miterleben.

„Warum überhaupt geheim halten?“
Erstmal bewusst werden, wie die Familie ins Netz gehört. In welchen Ausmaß. Denn alles muss eben nicht in das Internet. Früher oder später, lässt es sich zwar nicht vermeiden. Du kannst zwar alles essen, musst aber nicht alles wissen. Nach wie vor, gibt es Dinge, die du nicht von mir erfahren wirst. Mein Engel hat eines Tages genug eigenes zu erzählen. Monatliche MutterVLOGs müssen an sachlichen Informationen reichen. Erfahrung mit anderen Müttern zu teilen, ist in meinem Augen wichtig. Dazu gehört allerdings nicht: Alter, Geschlecht, Name, Vater und sonstiges Persönliches. Ich möchte aus freien Stücken agieren und nicht gezwungener Maßen. Und das soll gefälligst respektiert werden! Danke ;)

Ich weiß, dass du zu den Menschen gehörst, die mich frei mein Ding machen lassen… aber manche schreiben mir niveaulose Mails, dumme Kommentare. Manchmal macht das Bauchschmerzen. Aber: Dieser Schritt war absolut freiwillig! ;)


Zwischen mir und dir sind wir

Ausschlafen ist etwas, von dem ich vergessen habe, wie es sich anfühlt.
Ich verzichte gerne für dich. Denn wenn ich dein Lachen sehe, vergesse ich mich. Ich bin erfüllt mit der Liebe, so bedingungslos und rein. Ich weiß, ich bin für immer dein und du für immer mein. Die Liebe einer Mutter ist stark. Mutter liebt Kind mehr als Kind die Mutter. Was genau ich mit dieser Aussage meine, weiß nur die, die sich mit seiner Mutter blendend versteht und sie wirklich sehr seeeeeeehr liebt und mal ein Kind bekommen hat.

So sieht es hier aus. Hier stehe ich neben dir. Und es passt nicht immer alles zusammen. Es ist auch nicht immer leicht, trotzdem ist es schön. Ich frage mich ob ich alles richtig mache und manchmal frage ich mich, wo ich bleibe. Wozu kaufe ich neue Schuhe, wenn ich sie jetzt nicht ausführen kann? Gerade lasse ich dich ungerne anderswo.
Meine Mutter hat mir erzählt, dass sie mich schon mit 3 Wochen bei meiner Oma überlassen hat. Ich habe dich erst vor einem Monat das erste Mal alleine mit Dady gelassen. Nachdem du eingeschlafen bist, habe ich mich aus deinem festen Griff befreit und bin durch die Nacht gezogen. Eine halbe Nacht habe ich fast vergessen, dass ich Mutter bin. Je länger ich fern von dir war, desto häufiger musste ich an dich denken, mich ablenken. Also bin ich nach Hause. Du schläfst.

Meine Kamera steht immer in deiner Nähe, um aufzunehmen wie du rumsabberst, und lachst, und kreischst und spielst… weil ich das alles festhalten möchte.
Ich brauche bald eine extra Festplatte für dich und deinen Zauber. Ich kreische, wenn du kreischt – weil es einfach aus mit heraus platzt. Ich platze. Manchmal möchte ich dich wecken, weil ich dein Lachen vermisse oder dein Grinsen. Manchmal husche ich an dein Bett um zu hören, wie du atmest.

Wie stolz dein Dady ist und wie du lachst, wenn du ihn siehst. Ich bin knirsche mit den Zähnen, wenn ihr zusammen kuschelt. Ich hätte mir nie erträumt, dass ich mit meinem Lebenstil mal so eine tolle kleine Familie haben werde.

Du bist ein Nahblild-Kino. Ein Segen. Ein Sommer ohne Regen.
Ich bereue nichts, ich will noch mehr.
Also hopp an die Arbeit, etwas Geld muss her.