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Große Tauschparty in Kreuzberg?

Drückt mir die Daumen ihr Lieben! Habe meine Bewerbung eingereicht, 3 Tage zu spät – aber die vorab Organisation einer Tauschparty ist nicht ohne.

Hääää? Kleiderkreisel unterstützt eine Tauschparty mit ca. 1000€, wobei 300€ für Kleiderkreisel-Jutebeutel investiert werden, 150€ für die Eventversicherung und 100€ für einen Fotografen. Übrig bleiben vielleicht 400€, dafür konnte man sich bewerben.

Als angehende Eventmanagerin und Tauschparty-Liebhaberin hat mich das ganze natürlich mehr als nur angezeckt :)

Kreisel im Viertel! from kleiderkreisel.de on Vimeo.

Die Lokation meiner Wahl sollte etwas besonderes sein. Nicht zu groß, nicht unbezahlbar nicht zu schlicht, mit Bar – In und Outdoor. Ich musste mir ein faires Tauschsystem überlegen und ein Alleinstellungsmerkmal. Ich brauche ein Lager, musste ein bis zwei Termine reservieren und muss auch die Annahme machen. Kleiderständer, Bügel… was passiert mit der Restkleidung?

Tauschsystem: Es dürfen nur Kleidung, Accessoires und Kosmetik getauscht werden. Ich denke an 3 Farben von Tauschmarken. Kleidung – 1 Farbe. Accessoires – 1 Farbe und Kosmetik die andere Farbe. Abgabe ab 2 Wochen vor dem Event selbst. Maximal 15 Teile. QUALITÄT statt Quantität. Das heißt, dass jeder der etwas tauschen möchte auch etwas abgeben muss. Die Kleidung wird auch kontrolliert, dass es ein fairer Tauschtag wird.

Die restliche Kleidung wird in das „SAGE Hospital“ in Senegal gebracht. Dieses Projekt wird seit 2003 von Worwereit als Schirmherr unterstützt. Jährlich finden wundervolle Partys statt bei denen der komplette Umsatz in Medikamente und andere Versorgungsmittel investiert wird, die man mit Container einführen darf. Das Projekt ist so toll weil sie die Chefetage der SAGE Group, wirklich jeden Cent lieber in nützliches Equipment packt und das ganze Dorf selbst aufgebaut hat. Und jährlich kommt der Container mit neuer Versorgung.

Besonderheit meiner Party: Es ist ein Tauschkonzert mit DJs und LIVE-Akustik-Konzert.

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Kostenloser Tierpark in Berlin

Jetzt fängt die Mutter in mir so langsam an sich zu überlegen, was kann man in Berlin mit Kind denn so erleben? So viel kosten soll es bitte auch nicht. So kam mein Schatz auf die Idee, dass es einen Tierpark in der Hasenheide gibt. Da kann man ja mal eben hin laufen – denn von uns aus ist es nicht weit. Der Park ist nicht riesig groß. Gebaut und umgebaut wird er auch, aber es gibt schon einige Tiere zu sehen. Mit vielen Sitzmöglichkeiten kann man sich dort bequem machen und tierische Luft einatmen und sich auf die Lauer legen.

Kind schaut interessiert all die vielen Wesen an und hat sichtlich seinen Spaß. Tiere schauen sich die vielen Menschen an und sind froh hinter einem Maschendrahtzaun zu sein, damit die verrückten Minimenschen nicht noch näher an sie heran können um ihnen dann ins Ohr zu schreien oder gar ein ab zu reißen – wie sie es vielleicht tun würden, würden sie einen Finger in Mund bekommen.

Dieser junge Hirsch hat es offensichtlich genossen, gekrault zu werden. Wie so eine kleine Katze – ich schwöre… hinreißend. Hat nur noch das Schnurren gefehlt. Erkenntnis: Geweih ist bis zu einem gewissen Alter noch haarig.

Die ist schwanger… oder einfach nur fett. Ich hätte sie ja gefragt, aber die hat sich während unserer Verschnaufpause nicht 1x bewegt – daher denke ich: Endstadium Schwangerschaft und zu anstrengend sich an einem warmen Tag zu bewegen. Nachwuchs… lohnt sich also bald noch einmal vorbei zu schneien. Kostet ja nichts ;D

Man beachte dieses wunderschöne Septum – ich bin ja etwas neidisch. Und kurzzeitig hatte ich Herzrasen, weil der Herr sehr nah an mich heran getreten ist. Irgendwie werde ich in der Nähe von Tieren immer so aufgeregt – zum positiven. Ich bin immer so überwältigt von ihrer „Aura“?! Tiere sind eben anders wie Menschen. Meistens irgendwie besser, reiner und schöner ;) Whut ever.

Sowas schönes kann man sich kostenlos in der Hasenheide angucken. Oder die Dealer. Wenn man Glück hat, findet ein kleines Open Air statt. Ein Stück Berlin <3