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Vor den Zug gesprungen.

Stell dir vor, du sitzt im Zug nach Hause. Vielleicht hörst du gerade dein Lieblingslied und guckst aus dem Fenster. Die Sonne scheint in dein Gesicht, du hast soeben dein Zeugnis erhalten und freust dich auf die Ferien. Du sitzt ganz vorne, dich trennt nur eine dünne Glaswand vom Fahrer. Plötzlich spürst du einen leichten Huckel, dich durchdringt sofort ein schwarzes schweres Gefühl und der Zug bremst. Durch die Glaswand erkennt man den Fahrer mit den Händen über den Kopf.

Die Leute fangen an zu reden „Haben Sie das auch gespürt?“ – natürlich, wer hier vorne saß und das nicht gespürt hat, sollte zum Arzt um zu kontrollieren ob sein Arsch eine Lähmung hat, „Ja, das war ein Mensch.“. Zeitpunkt des Todes 11:56 Uhr.

Die Durchsage klingt aus ganz weiter Ferne, was da durchgesagt wird – dringt nicht mehr durch.

Jenny-Jinya.com (Jenny-Jinya Hefczyc)

Jahrelang habe ich gehört: „Ich find das einfach total egoistisch. Ich meine, mir tun die Menschen echt Leid, dass sie diese Entscheidung treffen (müssen), allerdings gibt es genug Möglichkeiten. Ich muss mich nicht in der Öffentlichkeit vor den Zug schmeißen, in dem Kinder sitzen, alle da drin kriegen das mit, tragen das noch ewig mit sich rum, kommen zu spät zur Arbeit oder wohin auch immer und kriegen die Geräusche wohl nie wieder aus ihren Köpfen.“

Entschuldige? Dieser Kommentar ist sowas von kalt und abstoßend, da möchte ich kotzen. Es liegt auf der Hand, dass wer so verzweifelt ist, sich das Leben zu nehmen, wohl andere Sorgen hat als sich über die von Person-X genannten Gründe Gedanken zu machen.

Erstens) Der nun Tote hat sich zu fast 100% Gedanken über andere Möglichkeiten Gedanken gemacht. Die gängigen Methoden sind alle aktiv. Also man muss selbst den Auslöser drücken. Zum Beispiel Kopfschuss, Tabletten mit Alkohol einnehmen, Pulsadern in der Badewanne aufschneiden, sich einschließen – Schlüssel aus dem Fenster werfen und Feuer legen, Stein ums Bein und von der Brücke springen… und ich hab echt noch eine Menge mehr Ideen. Aber die sind alle eher aktiv. OKOK, dazu muss man sagen das SELBSTmord immer aktiv ist. Aber es gibt auch passive Varianten… wie eben den Schritt auf die Schiene wagen und warten. Außerdem ist das eine sehr schnelle und schmerzlose Methode.
Mein Weg von hier wäre es nicht. Aber ich kann es durchaus nachvollziehen.

Zweitens) Der arme Mensch, der das als einzigen Ausweg aus diesem Leben gesehen hat. Der arme Mensch, der niemand zum Reden hatte. Der arme Mensch, wie lange er sich wohl schon vorher gequält hat? Der arme Mensch, was er schon alles durchleben musste. Der arme Mensch, was wohl in ihm vorging!

Drittens) Ein Mensch der sich umbringt oder einen Versuch startet, ist WEG vom Fenster. Nicht geistig anwesend. Nicht bei klarem bewusst sein. Ja, irgendwie noch da, aber irgendwie auch nicht. Nicht ansprechbar. Nicht stopbar. Fest entschlossen. Hören nichts mehr, sehen nichts mehr. Die machen dann einfach. Wut, Angst, Hass… was auch immer diese Person gerade steuert betäubt denjenigen. Diese Menschen sind leer und hilflos.

Viertens) OKAAAAY, vielleicht ist es doch etwas egoistisch – ABER es interessiert den jenigen wohl kaum, wenn er dann tot ist.

Echt, da gibt es etliche Leute die sagen: Stell dir mal vor ein Kind sitzt im Zug oder muss so etwas mit ansehen. Ja das ist schon schlimm. Aber der Tod gehört zum Leben dazu und wenn wir unseren Kindern das schon früh genug beibringen, ist das eine wertvolle Lebensweisheit. Sich bewusst zu machen, zu Leben und das schöne zu sehen ist eine Sache der Erziehung.

So grausam es für manche klingen mag, ich bin „Pro Suizid“. Jeder sollte sein Leben beenden dürfen, wann er will. Aber dann heimlich still und leise. Finde wenn der Tod eh kommt, dann sollte sich jeder Mensch (wenn er möchte) auch entscheiden können wann und wo.

Das alles ist nun auch schon Jahre her. Erst war es ziemlich gruselig und dann doch nicht mehr. Ich denke nur noch daran, wenn ich die Durchsage höre „Personenunfall“. Für manche ich schwer, für andere weniger.

Wir müssen nebeneinander bestehen und uns umeinander kümmern. In Zeiten wo die meiste Kommunikation online stattfindet, müssen wir jemanden ins Gesicht schauen können und über unsere Gefühle reden. Wir sind nicht aus Glas – unmöglich, einfach durchschaut zu werden. Es sei denn man weint laut schluchzend auf der Straße. Und dann, wenn man nur laut genug weint, kommt einer und bittet euch seine Hilfe an. Ich jedenfalls höre zu, wenn etwas ist. Das wisst ihr. Und ich bitte auch euch zuzuhören, wenn eine Person Redebedarf hat. Denn sonst beschwert sich noch einer über Egoismus. Das sind die Personen die nicht zuhören… und es Egoismus nennen.

Es hat lange gedauert diesen Bogen zu bekommen… ich fühle Erleichterung. Ich denke, dass ist es, was mir zu diesem Thema auf dem Herzen lag.

Heutzutage ist es nicht leicht in der Gesellschaft klar zu kommen. Deswegen sollten wir zusammen halten oder zumindest auf die „Schwachen“ aufpassen. Denn es kommt der Moment in dem wir mal schwach sind und die Anderen für uns stark sein müssen.

Fühlt euch gedrückt. Ich hab euch ganz doll lieb! Wünsche euch eine wundervolle Woche!

Die Waschbärmama <3

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Knopf Topf – DIY mit Knöpfen

Ein super einfaches DIY! Süße Dekoration für die eigene Wohnung oder dein Zimmer, zum Aufbewahren von Stiften oder zum verschenken an Oma.

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Was ist dafür braucht ist absolut übersichtlich. Keine motorischen Fähigkeiten oder Kenntnisse nötig, lediglich etwas Geduld.

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Ich habe einen 2 Komponenten Kleber verwendet, aber sicherlich geht es auch mit einer Heißklebepistole oder Sekundenkleber. Ihr braucht massig Knöpfe und einen Blumentopf. Das leere Teelicht habe ich benutzt um den 2-Komponenten-Kleber zu mischen. Am besten beginnt man unten und arbeitet sich nach oben.

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Ein Knopf nach dem Anderen. Das ist irgendwie keine große Kunst. Dafür sieht es super schön und freundlich/fröhlich aus. Ich hoffe ihr fühlt euch etwas inspiriert! Und ich wünsche mir Bilder, falls ihr etwas mit Knöpfen beklebt :) Ich liebe Knöpfe… so vielseitig einsetzbar.